Wie funktioniert ein Luftentfeuchter?

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Bei hoher Luftfeuchte in Räumen empfiehlt sich ein Luftentfeuchtungsgerät, das Wasser aus der Luft ziehen kann. Richtiges Lüften wirkt unterstützend. Ohne Luftentfeuchter dauert es erheblich länger, bis sich durch Lüften ein zufriedenstellendes Ergebnis einstellt.

Manchmal lässt sich ein angenehmes Raumklima ohne Entfeuchter gar nicht realisieren, zumindest nicht in kurzer Zeit. In Neubauten steckt noch viel Wasser, das baldmöglichst verdampfen und das Gebäude verlassen sollte, damit sich kein Schimmel bildet.

Ähnlich verhält es sich nach einem Wasserschaden. In extremen Fällen führt ein Bautrockner mit höherer Leistung schneller zum gewünschten Ziel.

Für alle, die sich für die technischen Details interessieren, nachfolgend die Antwort zur Frage: „Wie funktioniert ein Luftentfeuchter?“

Unter dem Begriff „Entfeuchtungsgerät“ wird in der Regel ein motorisierter Apparat verstanden, der die Luft von allzu hoher Feuchtigkeit befreit. Darüber hinaus bietet der Handel Produkte zur Regulierung der Raumluft an, die ohne Strom arbeiten. Das Wirkprinzip basiert hier auf Salzgranulat, das die Feuchtigkeit aus der Luft bindet. Die Effizienz dieser Art von Luftentfeuchtern liegt natürlich deutlich niedriger.

Wie setzt sich ein elektrisches Luftentfeuchtungsgerät, das nach dem Kondensationsbetrieb arbeitet, zusammen?

Dies sind die 8 wichtigsten Komponenten der Entfeuchtungsgeräte:

  1. Gehäuse
  2. Ventilator
  3. Verdampfer
  4. Kondensator
  5. Kondensatbehälter
  6. elektronischer Hygrometer
  7. ggf. Abtauautomatik
  8. Abflussvorrichtung und Abflussschlauch (nicht bei allen Produkten)

Die Funktionsweise eines Luftentfeuchters

Der Ventilator saugt die wassergetränkte Raumluft in den Entfeuchter. Inmitten des Kühlkreislaufs passiert die Luft zunächst den kälteren Bereich (Verdampfer), um eine Taupunktunterschreitung herbeizuführen.

Die abgekühlte Luft kondensiert, die Niederschlagsflüssigkeit rinnt an der Oberfläche des Wärmeübertragers herab. Der Kondensatbehälter fängt das Wasser auf. Alternativ findet eine sofortige Ableitung des Wassers über einen Schlauchanschluss statt.

Die vom Wasser befreite Luft wird anschließend zum Kältemittel-Kondensator geleitet, um diesen zu kühlen. Dabei wärmt sich die Luft auf und strömt danach wieder aus dem Entfeuchtungsgerät heraus. Eine integrierte Abtauautomatik verhindert die Eisbildung im Inneren.

Für welche Einsatzzwecke eignen sich Luftentfeuchtungsgeräte?

Die Verwendung eines Entfeuchters erstreckt sich auf Neubauten, Sanierungsmaßnahmen nach einem Wasserschaden, feuchte Zimmer, Souterrainwohnungen, Kellerräume, Waschküchen, Nasszellen, Garagen, Wintergärten und Ferienhäuser.

Ein Entfeuchtungsgerät schützt übrigens auch vor Rost! Im privaten Bereich ist deshalb der Gebrauch im Hobbykeller zum Korrosionsschutz von Maschinen sinnvoll. Mit einem Bautrockner lässt sich ein weitaus höherer Wirkungsgrad erreichen, weil seine Funktion in erster Linie für das Austrocknen von Neubauten konzipiert wurde.

Schlussbemerkung:

Elektrisch betriebene Entfeuchter verhelfen zu einem Raumklima, das von uns Menschen am besten vertragen wird. Die Luftfeuchtigkeit sollte idealerweise zwischen 40% und 60% liegen, damit die Schleimhäute nicht austrocknen und kein Schimmelrisiko besteht.

Ist das Entfeuchtungsgerät mit einem einstellbaren Hygrostat ausgestattet, existiert eine ständige Kontrolle der Luftfeuchte und das Gerät aktiviert sich bei Bedarf automatisch.

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