Worauf achten, beim Kauf eines Entfeuchtungsgerätes?

Veröffentlicht in: Know How

Frisch gebackene Hausbesitzer sind immer häufiger auf ein Entfeuchtungsgerät angewiesen, damit sich in ihren Wohnräumen sowie im Dachboden und Keller kein Schimmel bildet, insbesondere, wenn es sich um einen Neubau handelt.

Die Ursache liegt meist am kurzfristigen Einzug. Während früher in der Regel ausreichend Zeit zum Austrocknen der Mauern und Wände, des Betons und des Estrichs einkalkuliert war, muss es heute zügig vorangehen.

Jede Monatsmiete, die eingespart werden kann, kommt dem Hausbau zugute. Den gleichen Druck verspüren Bauunternehmer, die selbst im Winter keine Pause mehr einlegen.

Spätestens, wenn die Freude über das neue Haus durch aufkeimenden Schimmel getrübt wird, stehen die Bewohner vor einem Problem.

Experten schätzen, dass aktuell jeder zweite Neubau zu Schimmelbefall neigt, weil noch zu viel Feuchtigkeit in den Wänden steckt. Baufeuchte kann übrigens auch bei einer vor Kurzem sanierten Wohnung auftreten.

Welches Entfeuchtungsgerät für welchen Einsatzzweck?

Ausgiebiges Lüften wirkt einer hohen Luftfeuchte entgegen. Es dauert jedoch eine geraume Zeit, bis diese Maßnahme greift. Mit einem Luftentfeuchter lässt sich ein schnelleres Ergebnis erreichen. Die Auswahl fällt durch das große Händlerangebot manchmal schwer.

Soll das ausgegebene Geld für ein Entfeuchtungsgerät nutzbringend angelegt sein, muss die Qualität stimmen. Außerdem eignet sich kein Gerät für alle Einsatzzwecke.

Ist der Entfeuchter nicht für einen Rohbau, sondern lediglich für einzelne feuchte Räume bestimmt, bedarf es keinen Bautrockner. Ein kleineres Gerät taugt für diese Fälle viel besser. Zudem lohnt es sich zu wissen, wie ein Luftentfeuchter überhaupt funktioniert.

Worauf ist beim Kauf eines Entfeuchtungsgerätes zu achten?

1. Entfeuchtungsleistung

Die Produktbeschreibung eines hochwertigen Erzeugnisses enthält sowohl die größtmögliche Entfeuchtungsleistung (Liter Wasser pro Tag) als auch die maximal zu erreichende Luftleistung (Kubikmeter Luft pro Stunde).

Darüber hinaus wird eine für das Entfeuchtungsgerät empfohlene Raumgröße (Quadratmeter und Volumen) aufgeführt. Die Leistungsangaben sollten mit den eigenen Ansprüchen an den Luftentfeuchter übereinstimmen

2. Trocknungsgrad

Per Kondensationstrocknung lässt sich mit einem Luftentfeuchter normalerweise ein Trocknungsgrad von minimal 35% Luftfeuchtigkeit erreichen, was in Wohnbereichen ausreicht.

3. Leicht verständliches Bedienfeld

Wer einen Luftentfeuchter in Gebrauch nimmt, möchte sich vorher nicht mit einer seitenlangen Betriebsanleitung und einem höchst komplizierten Bedienfeld beschäftigen.

4. Aufnehmbare Wassermenge

Das Fassungsvermögen des Wassertanks sollte mindestens 4 Liter betragen, um allzu häufiges Ausleeren zu umgehen.

5. Betriebsgeräusch

In Schlafzimmern kommt es aufgrund der nächtlichen Atmung relativ häufig zu einer erhöhten Luftfeuchte und zu Schimmelbildung.

Ein Schallpegel ab 40 db(A) wird von den meisten Menschen während des Schlafs als störend empfunden, weshalb es sich lohnt, beim Kauf eines Entfeuchters das Betriebsgeräusch nicht außer Acht zu lassen.

6. Sicherheit

Das Zeichen „GS“ steht für geprüfte Sicherheit und bescheinigt, dass ein Entfeuchtungsgerät den Anforderungen gemäß § 21 des Produktsicherheitsgesetzes entspricht. Ein hohes Maß an Sicherheit bieten TÜV-geprüfte Geräte.

7. „Tank voll“ – Funktion

Damit der Sammelbehälter des Luftentfeuchters niemals überläuft, sollte das Gerät bei vollem Tank automatisch abschalten und ein akustisches Warnsignal abgeben.

8.Temperatur am Ort des Geschehens

Kondenstrockner ohne Abtauautomatik eignen sich für eine Umgebungstemperatur zwischen 33° und 5° C.

9. Entfeuchtung bei Kälte

Bei einer Temperatur unter 5° C können Adsorptionstrockner zum Einsatz kommen, die selbst bei Kältegraden bis zu – 30° C voll funktionsfähig bleiben.

Verfügt ein Kondenstrockner über eine temperaturgesteuerte Abtauautomatik, eignet er sich ebenfalls für unbeheizte Keller und andere Räume, in denen es Frost geben kann.

10. Feuchtigkeitsregler (Hygrostat)

Mit einem Regler (Drehregler oder digitale Ausführung) lässt sich die gewünschte Luftfeuchtigkeit stufenlos einstellen.

Sobald der gewünschte Wert erreicht ist, schaltet das Gerät automatisch in den Bereitschaftsbetrieb. Steigt die Luftfeuchtigkeit erneut an, nimmt der Luftentfeuchter von alleine seine Arbeit wieder auf.

11. Geringer Stromverbauch

Die nötige Energie wird von den Herstellern in Watt oder Kilowatt pro Stunde angegeben. Idealerweise verbraucht der Luftentfeuchter im Stand-by-Modus keinen Strom.

12. Auto-Restart-Funktion

Nach einem Stromausfall erscheinen mit Auto-Restart-Funktion bei der Wiederaufnahme der Entfeuchtung die zuletzt eingestellten Werte. Dieses Ausstattungsmerkmal ermöglicht die Verknüpfung mit einer Zeitschaltuhr.

Egal ob ein Bautrockner gemietet oder gekauft wird: finden vorstehend genannte Kriterien hinsichtlich Verwendung und eigener Erwartung beim Kauf eines Entfeuchtungsgerätes Berücksichtigung, sind feuchte Räume und sprießende Schimmelpilze bald kein Thema mehr.

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