Ein modernes Entfeuchtungsgerät zur Trocknung einsetzen

Mit den richtigen Entfeuchtungsgeräten die Feuchtigkeit in der Wohnung, im Haus oder im Neubau beseitigen.

Warum sollte man ein Entfeuchtungsgerät oder einen Bautrockner bei Feuchtigkeit im Haus einsetzen?

Haben Sie Probleme mit Feuchtigkeit im Haus? Sie suchen ein Entfeuchtungsgerät? Kein Problem, Sie sind hier genau richtig. Bevor sich Schimmel und Schimmelpilz im Haus ausbreiten, sollten Sie vorbeugen. Legen Sie Ihr Haus trocken. Hier finden Sie die besten Entfeuchtungsgeräte, die Ihnen dabei helfen, die Feuchtigkeit abzusenken und ein gesundes Wohnklima zu schaffen.

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Egal ob ein einfacher Luftentfeuchter, oder ein großer Bautrockner, hier finden Sie alles, was Sie zum trocknen der Wohnung oder des Hauses benötigen. Senken Sie die Luftfeuchtigkeit, dass ist wichtig, denn durch hohe Luftfeuchtigkeit entsteht schnell Schimmel. Und Schimmel kann sehr schnell Gesundheitsgefahr bedeuten.

Drei Begriffe, ein Gerät

Ein Anmerkung sei uns gestattet: Wir schreiben hier über Entfeuchtungsgeräte oder Luftentfeuchter, im Grunde handelt es sich um die gleichen Geräte, mit regional unterschiedlichen Begriffen. In die Reihe der Fachbegriffe für Entfeuchter gehören auch der  Wäschetrockner und der Bautrockner, im Prinzip macht der Bautrockner auch nichts anderes, als die vorgenannten Geräte. Weil Bautrockner aber oft eine höhere Leistung haben und die Geräuschentwicklung meist höher ist, nutzt man diesen gerne für Neubauten und Keller.

Wozu dient ein Entfeuchtungsgerät genau?

Ein Entfeuchtungsgerät dient stets dazu, der Umgebungsluft oder bestimmten Stoffen (z. B. im Wäschetrockner) die Feuchtigkeit zu entziehen, zu binden und abzuführen.

Häufig werden sie nur für kurze bis mittelfristige Zeiträume verwendet und dienen nicht direkt der Klimakontrolle, sondern sollen in speziellen Situationen für eine rasche Trocknung der Umgebung sorgen. Je nach ihrem Bestimmungszweck sind Luftentfeuchter in unterschiedlichen Größen, Leistungsstufen und Bauformen erhältlich. Neben kleinen Modellen für den Hausgebrauch existieren auch Bautrockner, die bis zu mehreren Metern Höhe erreichen können und besonders bei Neubauten sowie großflächigen Wasserschäden eingesetzt werden.

Die drei unterschiedlichen Wirkungsmechanismen von Entfeuchtern

Obwohl das Prinzip bei jedem Entfeuchtungsgerät dasselbe ist, gibt es unterschiedliche Ansätze, mit denen die Feuchtigkeit in der Luft gebunden werden kann. Die populärste Variante sind Raumentfeuchter, die auf dem physikalischen Effekt der Kondensation beruhen. Sie nutzen die Tatsache, dass kühle Luft im Gegensatz zu warmer nur eine wesentlich geringere Menge an Luftfeuchtigkeit aufnehmen kann. Deshalb verwenden entsprechende Geräte einen Kühlkreis mit einer Verdampferoberfläche, über die die Luft geleitet wird. Diese kühlt sich daraufhin schlagartig ab, das Wasser kondensiert und wird in einen Behälter geleitet (Beispiel Kondes- Wäschetrockner).

Chemische statt physikalischer Prozesse kommen hingegen in einem Entfeuchter zum Einsatz, der auf Luftentfeuchtung durch hygroskopische Flüssigkeiten beruht. Hier wird ein Luftstrom über eine Flüssigkeit geleitet, die Wassermoleküle an sich bindet und diese aufnimmt. Dabei erwärmt sie sich, weshalb je nach Entfeuchtungsleistung eine Kühlung erforderlich wird. Zuletzt gibt es auch Raumentfeuchter, die auf Adsorption beruhen. Ein Molekularsieb oder ein feinporiges Luftentfeuchter Granulat dient als Filter, in dem sich Wassermoleküle anlagern. Dieser muss jedoch ebenso wie bei einem Einsatz hygroskopischer Flüssigkeiten in bestimmten Zeitabständen ebenfalls getrocknet werden. In einem modernen Entfeuchtungsgerät geschieht dieser Vorgang vollautomatisch.

Verschiedene Bauarten für unterschiedliche Zwecke

Es gibt drei verschiedene Einsatzbereiche, in denen ein Entfeuchtungsgerät verwendet wird:

  1. Kontrolle der Luftfeuchtigkeit in einzelnen Räumen: Kleine, mobile Versionen dienen oft der Klimakontrolle in privaten Haushalten, aber auch in kleinen bis mittelgroßen öffentlichen und gewerblichen Einrichtungen. Dazu zählen beispielsweise Museen, aber auch Archive, Bibliotheken, Schwimmbäder und Labor- bzw. Forschungsinstitutionen.
  2. Bautrockner für die schnelle Trocknung von Gebäuden: Für große Flächen und eine hohe Entfeuchtungsleistung sind hingegen Bautrockner ausgelegt, die in der Regel mobil sind und für einen gewissen Zeitraum verwendet werden. Diese kombinieren die oben aufgeführten Verfahren mitunter mit zusätzlichen Vorgehensweisen wie Heizstrahlern, um eine möglichst hohe Effizienz zu erreichen.
  3. Klimakontrolle in einem ganzen Gebäude: Die größten Versionen sind stationäre Entfeuchtungsgeräte, die in Bauten installiert werden, um eine konstante Kontrolle des Wassergehaltes in ihrem Inneren gewährleisten zu können. Entgegen der gängigen Meinung dienen Klimaanlagen nicht generell als Entfeuchter, sondern besitzen je nach Bauweise häufig nur eine Befeuchtungsfunktion. Aus diesem Grund werden sie bei Bedarf mit einem zusätzlichen Entfeuchtungsgerät ausgestattet, das diese Aufgabe übernimmt.

Bekannte Hersteller von Luftentfeuchtern

Die relativ einfache Technik eines Kondensationstrockner wird mittlerweile von einer hohen Anzahl von unterschiedlichen Firmen angeboten, während bei Großgeräten und speziellen Installationen einige prominente Hersteller dominieren. Zu den bekanntesten Anbietern gehören:

  • Comedes GmbH: ein in Bayern ansässiges, mittelständisches Unternehmen, das eine breite Produktpalette von dem Entfeuchtungsgerät für den Hausgebrauch bis zu Vollklimaanlagen reicht.
  • Die Trotec Group: weltweit agierende Unternehmensgruppe, die sich auf die Konditionierung von Luft und Wasser spezialisiert hat. Firmensitz ist das nahe Köln gelegene Heinsberg.
  • Klimalex: Aus der Lex Computersysteme entstandener Anbieter, der sich auf den Online-Vertrieb spezialisiert hat.
  • DeLonghi: Hersteller von Haushaltsgeräten, der besonders für private Haushalte und Büros ein passendes Entfeuchtungsgerät anbietet.
  • Uhu: Die durch ihren Klebstoff bekannte Firma bietet Uhu Luftentfeuchter, die auf einem speziellen Entfeuchtungsgranulat beruhen und ohne Strom auskommen.

Der Zusammenhang von Umgebungstemperatur und Effizienz

Die Entfeuchtungsleistung ist bei vielen Verfahren direkt von der Raumtemperatur abhängig. Insbesondere bei einem Entfeuchtungsgerät, das auf der Kondensation von Wasser beruht, sinkt der Wirkungsgrad mit der Temperatur der Umgebung schnell ab. Dies erklärt sich aus der geringen Wärmedifferenz zwischen der angesaugten Luft und der Verdampfungsoberfläche, die nur bis zu einem bestimmten Grad abgekühlt werden kann, um eine Vereisung zu verhindern. Aus diesem Grund eignet sich ein entsprechendes Entfeuchtungsgerät lediglich für beheizbare Räume und wird in einem Bautrockner oft in Verbindung mit Wärmequellen verwendet.

Im Gegenteil dazu erhöht sich bei der Luftentfeuchtung mittels salzhaltiger Flüssigkeiten die Leistung bei sinkenden Temperaturen, da die Aufnahmefähigkeit der Lösung ansteigt. Ähnlich sieht es auch bei Adsorbern aus – diese hängen in ihrem Wirkungsgrad von der Temperatur, dem Druck und der Wasserdampfkonzentration der Luft ab. Bei beiden Bauarten erwärmt sich das Trägermedium jedoch durch die Aufnahme von Luftfeuchtigkeit, so dass bei großen Mengen eine zusätzliche Kühlung notwendig werden kann.

Vor und Nachteile verschiedener Techniken für Entfeuchtung

Aus den oben genannten Gründen ist nicht jedes Verfahren für jede Situation gleichermaßen geeignet. Insbesondere in industriellen Umgebungen und Räumen, die wie z. B. Schwimmbäder eine überdurchschnittliche Entfeuchtungsleistung benötigen, ist eine genaue Abwägung erforderlich.

Luftentfeuchter mit Kondensation:

  • + niedriger Energiebedarf
  • + hohe Effizienz bei Temperaturen über 16° Celsius
  • + Feuchtigkeit kann einfach gesammelt oder abgeleitet werden
  • + physikalisches Verfahren ohne chemische Stoffe
  • + Entfeuchtungsgerät bleibt über lange Zeiträume wartungsarm
  • – sinkende Effizienz bei sinkenden Temperaturen
  • – Gefahr der Vereisung bei Fehlfunktionen
  • – benötigt einen geschlossenen Kühlkreislauf
  • – Geräuschentwicklung durch Ventilatoren und Kompressoren möglich
  • – Auffanggefäße müssen regelmäßig geleert werden

Luftentfeuchter mit hygroskopischen Flüssigkeiten:

  • + hohe Ausfallsicherheit des Verfahrens
  • + benötigt für den laufenden Betrieb lediglich einen Ventilator
  • + Effizienz steigt bei niedrigen Temperaturen
  • + Keine Vereisungsgefahr
  • – Flüssigkeit muss in regelmäßigen Abständen regeneriert werden
  • – Luft wird in dem Entfeuchtungsgerät erwärmt
  • – Entfeuchtungsleistung sinkt durch die Erwärmung
  • – Spezielle Salzlösungen sind für den Betrieb erforderlich

Entfeuchtungsgerät mit Adsorptionsverfahren

  • + hohe Effizienz
  • + steigende Entfeuchtungsleistung bei niedrigen Temperaturen
  • + technisch ausgereiftes Verfahren
  • + keine Vereisungsgefahr
  • + Einsatz bei Minus-Temperaturen möglich
  • + sehr hohe Entfeuchtungsleistung
  • – Erwärmung der Abluft
  • – Wasserdampf muss extern abgeleitet werden
  • – höhere Anschaffungskosten durch aufwendigere Konstruktion

Entfeuchtungsgerät mit Granulaten (z. B. Uhu Luftentfeuchter)

  • + sehr einfache Handhabung
  • + bei lüfterlosem Aufbau kein Stromverbrauch
  • + bei lüfterlosem Aufbau keine Geräuschentwicklung
  • – nur für kleine Räume geeignet
  • – geringe Effizienz
  • – permanenter Wechsel des Granulats erforderlich
  • – hohe Verbrauchskosten
  • – Entfeuchtungsgranulat nicht immer ungiftig

Es gibt keine universelle Lösung

Der überwiegende Teil der Luftentfeuchter – besonders mobile – arbeitet mit Kondensation. Diese bieten unter gewöhnlichen Umständen eine gute Entfeuchtungsleistung bei einer hohen Energieeffizienz. Allerdings leidet jedes Entfeuchtungsgerät, das mit dieser Technologie arbeitet, auch unter konstruktionsbedingten Einschränkungen. Darüber hinaus ist es nur eingeschränkt in der Lage, sehr hohe Trockenheitsgrade zu bewirken, wie sie in manchen Umgebungen wie Laboren erforderlich sind. Wegen der Vereisungsgefahr und der rapide sinkenden Leistung bei Temperaturen unter 10° Celsius ist der Betrieb nur in wärmeren Umgebungen sinnvoll.

Alternative Verfahren wie die Adsorptionstechnik sind doch deutlich aufwendiger und zeichnen sich durch höhere Anschaffungs- und Betriebskosten aus. Sie sollten deshalb dann bevorzugt werden, wenn dies durch spezielle Umstände notwendig ist. Für private Zwecke ist der Einsatz von einem Entfeuchtungsgerät mit Granulat eine mögliche Alternative, falls es sich um einen streng begrenzten Zeitraum innerhalb einer begrenzten Umgebung handelt. Einen Industrietrockner mieten kann aber auch hier eine effektivere Lösung darstellen, falls etwa Gebäudeteile getrocknet werden sollen.

Jede Untersuchung der Stiftung Warentest zeigt große Unterschiede in der qualitativen Verarbeitung und der Effizienz auf. Deshalb sollten vor einem Kauf genauere Informationen über das gewünschte Modell eingeholt werden. Große Unterschiede zeigen sich gerade in den populären Reihen, die über Kondensationstrocknung verfügen. Hier sollte generell einem Entfeuchtungsgerät eines spezialisierten Herstellers der Vorzug gegeben werden, da trotz der relativ einfachen Konstruktion für eine effiziente Leistung ein hochwertiges Know-how unverzichtbar ist. Zudem ist nur auf diese Weise auch die hohe Stromeffizienz gewährleistet, die zu den größten Vorteilen dieser Bauweise gehört. Wegen der relativ hohen Anschaffungskosten und der in der Regel langen Laufzeit ist es zusätzlich ratsam, einen unabhängigen Entfeuchtungsgeräte Test bei der Kaufentscheidung hinzuziehen.

Weitere Infos zum Thema Luftentfeuchter bei Wikipedia

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